Unsere Dauerbewohner
Manche Katzen finden kein neues Zuhause mehr – und genau deshalb haben sie bei uns eines gefunden.
Zu den Schützlingen der Streunerhilfe Celle gehören Katzen, die aufgrund ihres hohen Alters, chronischer Erkrankungen oder ihrer großen Scheu nicht mehr vermittelt werden können. Viele von ihnen haben ein schweres Leben hinter sich und brauchen vor allem eines: Sicherheit, Ruhe und Menschen, die ihre Bedürfnisse respektieren.
Als Dauerbewohner dürfen sie bei uns bleiben, solange sie uns brauchen. Hier erhalten sie die medizinische Versorgung, Pflege und Fürsorge, die ihnen ein möglichst schönes und würdevolles Leben ermöglichen
Unsere Dauerbewohner
Manche Katzen finden kein neues Zuhause mehr – und genau deshalb haben sie bei uns eines gefunden.
Zu den Schützlingen der Streunerhilfe Celle gehören Katzen, die aufgrund ihres hohen Alters, chronischer Erkrankungen oder ihrer großen Scheu nicht mehr vermittelt werden können. Viele von ihnen haben ein schweres Leben hinter sich und brauchen vor allem eines: Sicherheit, Ruhe und Menschen, die ihre Bedürfnisse respektieren.
Als Dauerbewohner dürfen sie bei uns bleiben, solange sie uns brauchen. Hier erhalten sie die medizinische Versorgung, Pflege und Fürsorge, die ihnen ein möglichst schönes und würdevolles Leben ermöglichen

Lou
Lou wurde auf einem Rastplatz an der Autobahn im Raum Frankfurt gefunden. Dort war sie allein ohne Box und ohne Futter auf der Behindertentoilette zurückgelassen worden-mit einem Zettel….“zu verschenken“…..
Das circa 8 Monate alte Katzenmädchen hatte mehrere alte und neuere Verletzungen. Lou fehlt das linke Hinterbeinchen, eine Amputationsnarbe konnte aber nicht gefunden werden. Vermutlich kam sie also schon als Dreibeinchen auf die Welt. Die zwei Eckzähne im Oberkiefer sind tief abgebrochen, die Reste müssen vermutlich zeitnah operativ entfernt werden. Das verbleibende Hinterbeinchen ist schwer verletzt. Vor ca 3-4 Monaten muss sie eine fürchterliche Verletzung des Pfötchens erlitten haben. Eine Zehe fehlt vollständig, die restlichen sind deformiert und stehen nach oben. Die Fleischwunde ist auch noch zum Teil offen. Die Muskulatur im Beinchen ist stark geschwächt.
Dank zahlreicher Spenden konnte Lou erfolgreich operiert werden und erholt sich nun auf einer Pflegestelle!

Mama-Mau Mathilde
Ich bin eine schüchterne Streunerin, die euch ganz leise mein Herz zeigt. Am liebsten bin ich mit meiner Tochter Ivy unterwegs – gemeinsam wird gekuschelt, gespielt und durchs Haus gejagt. Diese kleinen, unbeschwerten Momente sind für uns etwas ganz Besonderes.
Hin und wieder schenke ich unserer Pflegefamilie ein vorsichtiges Zwinkern… und genau diese Augenblicke lassen uns hoffen, dass sie sich bei uns ein kleines Stück Zuhause aufbauen kann.
Leider bin ich FIV-positiv, weshalb meine Vermittlung sehr schwierig ist. Umso wichtiger ist es, dass sie bei uns in Sicherheit bleiben und in Ruhe ankommen darf – ohne Druck, aber mit ganz viel Liebe (auch wenn sie diese noch lieber aus der Ferne genießt).

Ivy
Ich bin Ivy – eine junge, aufgeweckte Katze mit ganz viel Neugier im Gepäck und einem Energielevel von gefühlt 150 %.
Still sitzen? Nicht so mein Ding! Ich entdecke lieber die Welt, jage durchs Haus und erzähle dabei gern, was ich gerade so erlebe – ein kleiner Hang zur Geschwätzigkeit gehört nämlich einfach zu mir.
Ich habe ein absolut liebes Wesen und schließe Menschen schnell in mein Herz. Ganz besonders liebe ich meine Mama Mau – mit ihr zu kuscheln und zu spielen ist das Größte für mich.
Leider bin ich so wie meine Mama auch FIV-Positiv und kann deshalb nicht vermittelt werden.

Liv
Liv kam als junges Kätzchen zu uns und litt bereits früh unter schweren Krampfanfällen. Teilweise waren diese so stark, dass sie notfallmäßig in die TiHo gebracht und dort stationär aufgenommen werden musste. Auch vor Ort erlitt sie weitere Anfälle und wurde intensiv überwacht und stabilisiert.
Um die Ursache ihrer Beschwerden herauszufinden, war eine umfangreiche Diagnostik notwendig. Dazu gehörten neurologische Untersuchungen und weitere spezialisierte Untersuchungen, die mit hohen Kosten verbunden waren. Nur so konnte eine passende Therapie für Liv gefunden werden.
Im Rahmen unserer Weihnachtsaktion baten wir um Unterstützung für Livs Behandlung. Dank der großen Hilfsbereitschaft vieler Spenderinnen und Spender konnte die notwendige Diagnostik und Therapie durchgeführt werden.
Heute geht es Liv deutlich besser. Die Behandlung zeigt Erfolg und sie ist aktuell anfallsfrei. Zwar benötigt sie weiterhin besondere Betreuung und regelmäßige Kontrollen, doch sie hat nun die Chance auf ein langes und glückliches Leben.
Als Dauerpflegling bleibt Liv bei uns, wo sie die Fürsorge, Sicherheit und medizinische Versorgung bekommt, die sie braucht.

Willi
Ich bin Willi - ein ruhiger Kater, der sein Zuhause und seine vertraute Umgebung schätzt.
Leider bin ich krank, denn ich habe eine chronische Nierenerkrankung, die meine Lebenszeit begrenzt.
Gerade deshalb ist für mich eines besonders wichtig: kein Stress mehr. Ein Umzug oder eine Vermittlung würde mir nicht guttun, deshalb darf ich auf meiner Pflegestelle bleiben, wo ich mich sicher fühle und liebevoll umsorgt werde.

Flip
Ich bin Flip – ein kleiner Kämpfer mit einer ganz besonderen Geschichte.
Ich war an feuchter FIP erkrankt, aber ich hatte großes Glück: Ich habe ein spezielles Medikament aus den USA bekommen und wurde damit geheilt.
Trotzdem bleibt ein kleines Restrisiko für Rückfälle, und genau deshalb darf ich in meiner vertrauten Umgebung bleiben. Ein Umzug wäre für mich zu viel Stress – und den möchte mir hier niemand zumuten.

Ellie
Ich wurde in einem Messihaus gefunden und hatte ganz schlimmen Hautpilz. Zum Glück wurde ich dagegen erfolgreich behandelt. Mein Fell wächst immer noch teilweise nach.
Auf einer schönen Pflegestelle darf ich auch raus in den Garten und die Tochter kümmert sich liebevoll um mich.
Ich bin kastriert, zahm und sehr verträglich mit anderen Katzen, jedoch aufgrund meiner Gesundheit ist eine Adoption schwierig.

Omi Gertrud
Nach einem langen Leben als Streunerin habe ich nun entdeckt, wie toll ein Leben auf dem Sofa ist!
Ich kann nicht mehr so gut gucken, habe keine Zähne mehr, meine Gelenke tun etwas weh und manchmal schaltet mein Gehirn sich einfach kurz aus - aber mit genug Streicheleinheiten, Futter und Fleischsticks geht es mir richtig blendend!
Ich lebe in einem Für-Immer-Zuhause bei einer Pflegefamilie, weil ich in meinem Alter ganz schön wertvoll (die Menschen nennen es teuer, aber ich weiß natürlich, wie sie es meinen) bin, deswegen braucht es einen ganzen Verein, um mir einen angemessenen Lebensstil zu finanzieren.

Henry
Henry tauchte im Jahr 2020 an einer unserer Futterstellen auf. Damals war er nicht kastriert und streifte auf der Suche nach Futter und einem sicheren Platz umher. Nach seiner Kastration durch den Verein wurde er wieder in sein gewohntes Revier zurückgebracht.
Mit der Zeit entwickelte sich Henry zu einem festen Bestandteil der kleinen Katzengemeinschaft. Anfangs war er vor allem gerne draußen unterwegs und schaute nur gelegentlich bei den Menschen vorbei. Doch nach und nach fasste er Vertrauen und zeigte, dass in ihm eigentlich ein sehr freundlicher und menschenbezogener Kater steckt.
Heute lebt Henry bei einer Nachbarin, die ihn liebevoll versorgt. Dort ist er richtig zahm geworden. Wenn es im Winter besonders kalt wird, darf er sogar ins Haus kommen. Ansonsten hat er auf der Terrasse sein eigenes Häuschen, in dem er es sich gemütlich machen kann.
Besonders traurig ist, dass Henry tatsächlich gechippt war und offenbar einmal ein Zuhause hatte. Seine ehemaligen Besitzer wollten ihn jedoch nicht zurückhaben, nachdem sie sich bereits eine andere Katze angeschafft hatten. Umso schöner ist es, dass Henry inzwischen Menschen gefunden hat, die ihn nicht im Stich lassen und ihm seinen Platz in ihrem Leben geschenkt haben.

Puma
Puma tauchte einige Jahre nach Henry an derselben Futterstelle auf. Der stattliche Kater war damals nicht kastriert und machte seinem Namen alle Ehre. Menschen gegenüber war er sehr misstrauisch und manchmal auch nicht gerade freundlich – Puma war definitiv ein Kater, den man mit Respekt behandeln musste.
Der Verein konnte Puma schließlich eingefangen und kastrieren. Dabei wurde auch ein verletztes Auge festgestellt, das versorgt werden musste. Nach seiner Behandlung durfte er wieder in sein vertrautes Revier zurückkehren.
Bis heute ist Puma ein echter Freigeist geblieben. Er lebt draußen, lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben und hält lieber Abstand zu Menschen. Trotzdem gehört er fest zu seiner kleinen Gemeinschaft und weiß genau, wo er willkommen ist.
Besonders mit Henry versteht er sich gut. Die beiden liegen oft gemeinsam auf der Terrasse und genießen die Ruhe. Versorgt werden sie von den beiden Nachbarinnen, die sich liebevoll um die Katzen kümmern und sich bei der Betreuung gegenseitig unterstützen.
Puma wird wahrscheinlich nie ein Schmusekater werden. Aber genau so, wie er ist – wild, unabhängig und charakterstark – hat er seinen Platz gefunden und gehört fest zu seiner kleinen Familie auf vier Pfoten und zwei Beinen

Jack
Jack hat in seinem Leben bereits einiges durchmachen müssen. Der FIV-positive Kater hat zudem nur noch ein Auge, doch davon lässt er sich keineswegs bremsen. Mit seiner ruhigen und liebenswerten Art genießt er jeden Tag in vollen Zügen.
Seit 2021 lebt Jack auf seiner Pflegestelle, wo er endlich die Sicherheit und Fürsorge gefunden hat, die er verdient. Besonders wohl fühlt er sich im Wintergarten und auf dem gesicherten Gelände, wo er die Sonne genießen, die Umgebung beobachten und entspannt seinem Alltag nachgehen kann.
Das größte Glück fand Jack jedoch in seiner Freundin Sissi. Die beiden sind über die Jahre zu einem echten Traumpaar geworden und verbringen einen Großteil ihrer Zeit gemeinsam. Jack zeigt jeden Tag, dass man auch nach schweren Schicksalsschlägen ein glückliches und erfülltes Katzenleben führen kann.

Sissi
Sissi hat eine traurige Vergangenheit. Sie wurde schwer von Menschen misshandelt und erlitt dabei unter anderem einen Schwanzabriss sowie einen Bruch des Oberschenkelknochens. Trotz dieser Erfahrungen hat sie sich ihr freundliches Wesen bewahrt und sich Schritt für Schritt zurück ins Leben gekämpft.
Seit 2021 lebt Sissi auf ihrer Pflegestelle und genießt dort endlich die Ruhe, Sicherheit und Liebe, die ihr so lange gefehlt haben. Besonders gerne verbringt sie ihre Zeit im Wintergarten oder auf dem gesicherten Gelände, wo sie die frische Luft und die Sonnenstrahlen genießen kann.
Eine ganz besondere Rolle in ihrem Leben spielt Jack. Die beiden haben sich auf ihrer Pflegestelle kennengelernt und sind inzwischen unzertrennlich. Aus zwei Katzen mit schwieriger Vergangenheit ist ein echtes Traumpaar geworden, das gemeinsam seinen Lebensabend genießt.
Sissi ist der beste Beweis dafür, dass Liebe, Geduld und Fürsorge selbst die tiefsten Wunden heilen können.

Schnappi
Anfang 2023 kam Schnappi als gerade einmal etwa sechs Monate alte Katze zu uns. Ihr Zustand war besorgniserregend: Sie war voller Würmer und Flöhe und hatte eine schwere Verletzung am Hals. Trotz allem zeigte sie von Anfang an, wie viel Lebenswillen in ihr steckt.
Nach einer notwendigen Notoperation kämpfte sich die kleine Maus zurück ins Leben und erholte sich erstaunlich gut. Seitdem lebt sie auf einer liebevollen Pflegestelle, wo sie endlich die Fürsorge und Sicherheit genießen kann, die sie verdient.
Doch Schnappis Weg war damit noch nicht zu Ende. Immer wieder musste sie gesundheitliche Hürden meistern. Unter anderem litt sie an einer schweren Innenohrentzündung, die ihren Gleichgewichtssinn beeinträchtigte und weitere tierärztliche Behandlungen notwendig machte. Dank schneller Hilfe und intensiver Versorgung konnte ihr geholfen werden.
Auch weitere wichtige Operationen und Behandlungen waren nötig, um ihr langfristig ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen. Heute ist Schnappi eine echte Kämpferin, die bereits viele Herausforderungen gemeistert hat.
Auf ihrer Pflegestelle hat sie ihren Platz gefunden und zeigt jeden Tag aufs Neue, wie stark, tapfer und liebenswert sie ist.

Söckchen
Söckchen kam mit einer schweren Verletzung zu uns. Durch eine Lähmung des Radialis- und Trizepsnervs konnte er sein Vorderbein nicht mehr normal benutzen. Die Ursache war vermutlich ein heftiger Schlag auf die Wirbelsäule. Trotz Physiotherapie musste schließlich akzeptiert werden, dass sich das Bein nicht mehr vollständig erholen würde.
Von Anfang an zeigte Söckchen jedoch seinen ganz besonderen Charakter. Aus dem zunächst vorsichtigen Kater wurde schnell ein echter Schmusebär, der seine Menschen fest ins Herz schloss. Auch wenn er uns bei der Physiotherapie immer deutlicher seine Meinung mitteilte, blieb er ein liebenswerter und lebensfroher Begleiter.
Leider folgte der nächste Rückschlag: Mit seiner gelähmten Pfote blieb Söckchen in einem Schutznetz hängen und brach sich dabei den Unterarm. Um weitere Verletzungen zu vermeiden und ihm langfristig ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen, musste das betroffene Bein schließlich amputiert werden.
Die Operation hat Söckchen zum Glück gut überstanden. Nach einer Erholungsphase und vielen Tierarztbesuchen hat er sich erstaunlich schnell an sein Leben auf drei Beinen gewöhnt. Heute flitzt er wieder munter durch die Gegend, genießt die Sonne und zeigt jeden Tag, dass ihn so schnell nichts aus der Bahn wirft.
Söckchen ist ein kleiner Kämpfer mit einem riesengroßen Herzen – und natürlich bleibt er eines unserer größten Schmusebärchen.

Tiger
Tiger ist eine kastrierte Katzendame, die ursprünglich auf einem Hof in der Südheide lebte und von uns mit Futter versorgt wurde. Dort fiel auf, dass sie immer wieder unter Lahmheiten unklarer Ursache litt und daher weitere tierärztliche Untersuchungen benötigte.
Inzwischen hat Tiger ihr Glück gefunden und durfte gemeinsam mit Söckchen auf eine Pflegestelle ziehen. Dort kann sie in Ruhe ankommen, wird liebevoll versorgt und bekommt die medizinische Betreuung, die sie braucht.
Tiger ist eine unkomplizierte Katze, die sich gut mit anderen Samtpfoten versteht. Sie genießt ihre Freiheit und möchte selbst entscheiden können, ob sie lieber die Umgebung erkundet oder ein gemütliches Plätzchen im Haus aufsucht.
Auf ihrer Pflegestelle hat sie die Möglichkeit, in Ruhe zu leben.

Lotti
Lotti ist etwa 14 Jahre alt und eine Katze, die genau weiß, was sie möchte. Im Sommer genießt sie ausgedehnte Streifzüge durch die Natur und ist eine leidenschaftliche Freigängerin. Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, wird sie deutlich häuslicher und weiß ein warmes Plätzchen sehr zu schätzen.
Nachdem ihre Besitzerin verstorben war und auch ihr damaliges Zuhause aufgegeben werden musste, stand Lotti plötzlich vor einer ungewissen Zukunft. Seit 2024 lebt sie auf einer liebevollen Pflegestelle, wo sie zur Ruhe kommen und ihren Alltag in Sicherheit genießen kann.
Aufgrund einer Schilddrüsenüberfunktion benötigt Lotti täglich Medikamente. Diese nimmt sie jedoch ganz unkompliziert morgens und abends mit ihrem Futter ein. Regelmäßige Tierarztbesuche und Blutkontrollen gehören ebenfalls zu ihrem Leben, damit ihre Werte gut eingestellt bleiben. Diese Untersuchungen meistert sie stets tapfer.
Trotz ihres Alters ist Lotti eine selbstbewusste und lebensfrohe Katzendame, die ihre Freiheit genießt und gleichzeitig die Fürsorge ihrer Menschen zu schätzen weiß. Sie zeigt jeden Tag, dass auch ältere Katzen noch voller Lebensfreude und Persönlichkeit stecken.
